133. Jahreshauptversammlung

Freiwillige Feuerwehr Wettbergen – Berichtsjahr 2013

„Katastrophenjahr“ der Feuerwehr endet doch noch positiv und mit vielen Auszeichnungen.

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wettbergen wurde traditionell mit den Klängen des Musikzuges in der Aula der Grundschule Wettbergen eröffnet.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Ortsbrandmeister Hartmut Voß jun. die geladenen Mitglieder und Gäste, wie den stellv. Bezirksbürgermeister Herrn Michael Dette sowie die Bezirksratsherren Dr. Jens Menge, Frank Kumm, Marvin Wolff und Albert Koch. Von der Berufsfeuerwehr Hannover waren der Brandschutzbereichsleiter Marc-Oliver Spohr und vom Sachgebiet ABC-Gefahrenabwehr der Kamerad Hendrik Stellfeldt anwesend. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr Hannover nahmen der stellv. Stadtbrandmeister Helmut Linnemann sowie der Ortsbandmeister aus Badenstedt, Thomas Alfermann, teil. Der Verband Wettberger Vereine wurde durch die stellv. Vorsitzende Birgit Kohlenberg vertreten. Von der Uniformierten Schützengesellschaft Wettbergen e.V. war der 1. Vorsitzende Reinfried Pirkner anwesend.

Mit einer Schweigeminute wurde den im Jahr 2013 verstorbenen Kameraden gedacht. Die Feuerwehr musste Abschied nehmen von Friedrich Warnecke und Henning Lübbe.

Ein „Katastrophenjahr für die Feuerwehr Wettbergen“, so beginnt der Jahresbericht 2013. Erstmalig wurde der Bericht vom stellv. Ortsbrandmeister Carsten Erfurt vorgetragen. Durch ein Feuer wurde eines der Wahrzeichen Wettbergens, das „Alte Gerätehaus“ mit seinem charakteristischen Schlauchturm, völlig zerstört. Im Juni erreichte die Feuerwehr Hannover ein Hilfegesuch aus Magdeburg. Die Elbe drohte über die Ufer zu treten und es wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Es folgte ein zweiwöchiger Einsatz der Feuerwehr Hannover in Magdeburg. Diese Ereignisse stehen maßgeblich für das tragische Jahr 2013.

Die 35-köpfige Einsatzabteilung rückte weiterhin zu 22 Alarmen und Einsätzen aus. Dazu zählten u.a. acht Brände, acht Brandsicherheitswachen sowie drei Bombenräumungen im Stadtgebiet Hannover.

Insgesamt wurden somit 6255 Stunden ehrenamtliche Dienste für die Gesellschaft geleistet.

Alexander Ludwig konnte als neuer Jugendwart mit viel Engagement und Einsatz die Nachwuchsarbeit beleben. Durch drei Neueinstellungen konnten somit 18 Jungfeuerwehrleute 82 Dienststunden ableisten. Zu den Höhepunkten gehörte der Umgang mit Übungslöschschaum zur Brandbekämpfung, eine Übung mit Funksprechgeräten sowie die Müllsammelaktion „Hannover ist putzmunter“ von AHA.

Aus der Kinderfeuerwehr berichtete die Kinderfeuerwehrwartin Franziska Retiet, dass diese zzt. aus neun Kindern besteht. Den Höhepunkt bildete zum Jahresabschluss die erste Prüfung des Kinderflämmchens. Insgesamt sechs Kinder schlossen die „Stufe 1“ erfolgreich ab.

„Laute Töne“ wurden wieder reichlich mit dem Musikzug produziert.

Den Bericht des Beauftragten des Musikzuges, Torsten Völksen, entsprechend wurden von den 22 Mitgliedern 1560 Stunden in Übungsabende und Auftritte hineingesteckt. Besonders zu erwähnen ist hier das Weihnachtskonzert in der „Johannes-der-Täufer-Kirche“ Wettbergen. Torsten Völksen musste aber auch deutlich auf die schwindende Mitgliederzahl hinweisen. Er appellierte an alle Anwesenden den Musikzug personell zu unterstützen bzw. in Ihrem Umfeld für die Musik zu werben, da dieser sonst der großen Aufgabenlast künftig nicht mehr gewachsen sei.

Die Grußworte der Gäste wurden mit Freude in der Versammlung aufgenommen und mit Beifall gewürdigt. Besonders die Worte des Vorsitzenden der Feuerwehrfreunde Wettbergen e.V. Heinz-Erich Schäfer, der über den aktuellen Stand des Wiederaufbaus des „Alten Gerätehauses“ berichtete, fanden große Zustimmung. Ebenfalls wurden die deutlichen Worte des Badenstedter Ortsbrandmeister Thomas Alfermann zur Förderung der konsequenten Nachwuchsgewinnung mit Beifall honoriert.

Den letzten Punkt der Tagesordnung, „Ehrungen“, verlieh der Versammlung ein positives Ende und ließ hoffungsvoll in das neue Jahr blicken. Der stellv. Stadtbrandmeister Helmut Linnemann übernahm gerne diese Aufgabe und konnte somit die Kameraden Maximilian Trothe und Jens Kwitschinski zum „Hauptfeuerwehrmann“ befördern.

Iris Nölting und Robert Hafke tragen nun den ihnen verliehenen Dienstgrad der „Löschmeisterin“ bzw.  des „Löschmeisters“.

Oliver Gamrot wurde für seinen unermüdlichen, fast 14-tägigen Einsatz, an der Sandsackfüllmaschine in Magdeburg geehrt.

Des Weiteren wurden die Kameraden Matthias Brennecke für 25-jährige und Torsten Völksen für 40-jährige treue Dienste im Feuerlöschwesen ausgezeichnet.

14 01 11 JHV Gruppenbild Ehrungen

Die geehrten und beförderten Mitglieder der Einsatzabteilung (v.l.n.r): Iris Nölting, Oliver Gamrot, Robert Hafke, Maximilian Trothe, Torsten Völksen, Jens Kwitschinski, Matthias Brennecke